Die Stadt Pirmasens hat am Donnerstag, 23. April 2026, die Maßnahme zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners gestartet. Ein beauftragtes Spezialunternehmen behandelt Eichen auf Schulhöfen, Spielplätzen und Kindergärten mit einem biologischen Spritzmittel. Das verwendete Biozid basiert auf Bakterien und gilt als unbedenklich für Menschen und Tiere. Die vorbeugende Behandlung soll die Raupen frühzeitig stoppen und so gesundheitliche Risiken minimieren.
Die Bevölkerung wird gebeten, Nester auf öffentlichen Flächen wie Parks, Friedhöfen oder Spielplätzen dem Garten- und Friedhofsamt zu melden (Telefon: 06331/5511-10, E-Mail: gartenamt@pirmasens.de). Die Bekämpfung auf öffentlichen Flächen übernimmt das Wirtschafts- und Serviceunternehmen der Stadt mit speziellen Geräten, die auch Larven in allen Entwicklungsstadien erfassen.
Auf Privatgrundstücken sind die Eigentümer zur Beseitigung verpflichtet, wenn eine Gefährdung besteht. Die Stadt rät, hierfür ausschließlich Fachfirmen zu beauftragen und warnt vor eigenständigen Maßnahmen wegen möglicher Gesundheitsrisiken.