Pirmasenser Feuerwehr war am Wochenende im Dauereinsatz | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Waldbrandhilfe in der Eifel, ein Wohnhausbrand in Niedersimten und ein Vegetationsbrand in Gersbach forderten die Pirmasenser Feuerwehr am Wochenende.

Pirmasenser Feuerwehr war am Wochenende im Dauereinsatz

Die Pirmasenser Feuerwehr war am vergangenen Wochenende bei mehreren anspruchsvollen Einsätzen gefordert. In der Nacht zum Samstag unterstützten Einsatzkräfte mit einem geländegängigen Spezial-Unimog die Feuerwehr in Büchel im Kreis Cochem-Zell bei der Bekämpfung eines Waldbrandes. Das 14 Tonnen schwere Fahrzeug verfügt über einen 3.000-Liter-Wassertank und ist für Einsätze in unwegsamem Gelände ausgelegt. Wegen eines technischen Defekts wurde die Brandbekämpfung anschließend mit einem anderen Tanklöschfahrzeug fortgesetzt. Am Samstagabend war der Brand gelöscht.

In Pirmasens rückten die Einsatzkräfte innerhalb weniger Stunden zu mehreren Einsätzen aus. Besonders schwierig war der Vollbrand eines Wohnhauses im Alten Innweg in Niedersimten. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Menschen kamen nicht zu Schaden, für eine Katze und einen Wellensittich kam jedoch jede Hilfe zu spät. Rund 100 Einsatzkräfte waren zeitweise beteiligt. Wegen der abgeschiedenen Lage mussten fast 300 Meter Schlauchleitungen verlegt werden. Ein Schreitbagger trug später Teile des einsturzgefährdeten Gebäudes ab, damit verbliebene Glutnester sicher gelöscht werden konnten.

Am Samstagnachmittag folgte ein Vegetationsbrand in Gersbach. Mehrere tausend Quadratmeter Wiese und Weidefläche standen in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer auf rund 5.000 Quadratmeter begrenzt und ein Übergreifen auf angrenzende Waldflächen verhindert werden. Unterstützt wurde die Pirmasenser Feuerwehr dabei unter anderem durch Einheiten aus benachbarten Verbandsgemeinden.

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