Die aktuelle Hitzewelle mit Temperaturen von über 30 Grad Celsius stellt auch die Biotonne vor besondere Herausforderungen. Damit unangenehme Gerüche sowie die Bildung von Fliegen und Maden möglichst vermieden werden, empfiehlt die städtische Abfallberatung einige einfache Maßnahmen.
Wichtig ist die richtige Befüllung der Biotonne. Organische Abfälle sollten möglichst nicht lose eingefüllt, sondern in Zeitungspapier, Küchenkrepp oder Papiertüten eingewickelt werden. Das verringert die Feuchtigkeit im Behälter und erschwert Fliegen die Eiablage. Zusätzlich kann eine Lage zerknülltes Zeitungspapier auf dem Tonnenboden verhindern, dass Abfälle festkleben.
Ebenso wichtig ist der Standort. Die Biotonne sollte möglichst an einem kühlen und schattigen Platz stehen. Nach dem Einfüllen von Abfällen ist darauf zu achten, den Deckel stets gut zu verschließen. Zudem empfiehlt die Abfallberatung, die Tonne an jedem Leerungstag bereitzustellen, auch wenn sie noch nicht vollständig gefüllt ist.
Für mehr Hygiene kann die Tonne nach der Leerung gelegentlich mit Essig-Wasser gereinigt werden. Anschließend sollte sie gut trocknen. Zur Vorbeugung gegen Fliegen kann zudem ein mit ätherischen Ölen getränkter Wattebausch in die Tonne gelegt werden.
Weitere Informationen gibt es unter www.pirmasens.de/biotonne oder telefonisch bei der städtischen Abfallberatung unter 06331/84 2490.